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    Knochenaufbau für Zahnimplantate

    Knochenaufbau

    (Plasmagraft)

Knochenaufbau

Knochenaufbau für Zahnimplantate

Knochenaufbau für Zahnimplantate

Der Aufbau des Kieferknochens (med.: Kieferaugmentation) ist erforderlich bei einem bestehenden Mangel an Knochensubstanz in Ober- oder Unterkiefer.

Wenn ein Zahnimplantat eingesetzt werden soll, muss das Implantat dafür fest im Kieferknochen verankert werden. Um den sicheren Halt eines Implantats zu gewährleisten, muss ausreichend Knochensubstanz vorhanden sein, damit langfristig optimale Ergebnisse erzielt werden.

Ist der Kieferknochen allerdings nicht dick oder hoch genug, eignet sich dieser nicht, um dem Implantat den notwendigen Halt zu geben und der Kieferknochen muss für den Einsatz eines Zahnimplantats zunächst vorbereitet werden.

Durch den fachgerechten Knochenaufbau in unserer Facharztpraxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Berlin-Mitte können wir Höhe, Dicke und Struktur des Kieferknochens, auch bei bereits länger bestehenden Zahnlücken, so präparieren, dass eine Versorgung mit einem Zahnimplantat möglich ist.

Gründe für den Knochenaufbau

Die Ursachen für den Knochenrückgang sind unterschiedlich.

Einer der häufigsten Gründe für den Knochenabbau in Ober- und Unterkiefer sind fehlende Zähne. Fehlt ein Zahn oder fehlen gleich mehrere Zähne über einen längeren Zeitraum und werden nicht ersetzt, bildet sich in diesem Bereich aufgrund der fehlenden Belastung der Kieferknochen zurück. Wir sprechen in dem Fall von einer Inaktivitätsatrophie, in dessen Folge das Knochenmaterial häufig an Höhe und Dicke einbüßt.
  • Immer wieder sind auch unbehandelte, entzündliche Erkrankungen von Zähnen oder eine langfristig unsachgemäß durchgeführte Mundhygiene mit Entzündungen des Zahnfleischs (Parodontitis) der Auslöser für den Knochenabbau.
  • Auch ein locker sitzender Zahnersatz, durch den eine permanente Druckbelastung des Kieferknochens entsteht, kann mit der Zeit zu einem Verlust des Knochens führen. Die jahrelange Verwendung eines herausnehmbaren Zahnersatzes kann ebenfalls für einen Substanzverlust verantwortlich sein.
  • Weitere Faktoren, die zur Reduzierung des Kieferknochens führen können, sind der natürliche Alterungsprozess, dauerhaftes Zähneknirschen aber auch Unfälle, bei denen die Zahnsubstanz beschädigt wurde.
  • Darüber hinaus gibt es eine Reihe von krankheitsbedingten Ursachen, die oft eine komplexe chirurgische Behandlung erforderlich machen. Hierzu gehören beispielsweise Knochenhohlräume, die infolge von entfernten Kieferzysten oder Tumoren entstanden sind.
Gründe für den Knochenaufbau

Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?

Ein stabiler Kieferknochen ist Voraussetzung für das Einsetzen von Implantaten. Häufig können Implantate nur nach einem vorherigen Knochenaufbau in den Kiefer einfügt werden.

Der Aufbau des Kieferknochens ist dann notwendig, wenn sich der vorhandene Knochen nicht für das Einsetzen eines Zahnimplantats eignet. Das Implantat muss sicher und fest im Kieferknochen verankert werden, um langfristig den natürlichen Zahn in Funktion und Optik zu ersetzen. Ist der Kieferknochen also zu schwach oder hat sich infolge von Zahnverlust oder anderer Einflüsse bereits abgebaut, muss zunächst der Knochenaufbau erfolgen, um die erforderlichen Voraussetzungen für die Implantatbefestigung herzustellen. Auch die Knochenstruktur ist für den festen Halt von Zahnimplantaten von Bedeutung. So ist ein dichter Kieferknochen für die Aufnahme von Zahnimplantaten wesentlich besser geeignet, als ein dünner, poröser Knochen. In den vorgenannten Fällen wird Ihnen unser behandelnder Facharzt geeignete Methoden zum Knochenaufbau vorschlagen, um Ihren Wunsch nach einem Zahnimplantat zu erfüllen. Die konkrete Behandlung orientiert sich an der Diagnose. Für einen sehr weit fortgeschrittenen Knochenabbau stehen andere Therapiemöglichkeiten zur Verfügung als für einen geringen Substanzverlust.

Welche Materialien eignen sich für den Knochenaufbau?

In der modernen Zahnmedizin gibt es heute viele Möglichkeiten, um den Knochenaufbau für das Einsetzen eines Zahnimplantats erfolgreich zu gestalten. Beim Knochenaufbau werden entweder sogenannte Knochenersatzmaterialien verwendet, die synthetisch hergestellt werden oder es wird mit körpereigenen Substanzen gearbeitet.

In unserer Facharztpraxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie arbeiten wir beim Knochenaufbau unter anderem mit körpereigenem Material. Die hierfür benötigte Knochensubstanz kann beispielsweise, je nach benötigter Menge, von einem anderen Teil des Kiefers entnommen werden. Oftmals bietet sich hierfür der Weisheitszahnbereich an. Ist der Knochenschwund bereits stark vorangeschritten und wird eine größere Menge an Knochensubstanz benötigt, hat sich die Beckenschaufel für die Entnahme von Knochenmaterial etabliert.

Bei den synthetischen Produkten arbeiten wir ausschließlich mit biologisch sehr gut verträglichen Materialien (Biokompatibilität). Häufig werden beim Knochenaufbau synthetische und körpereigene Materialien miteinander kombiniert.

Welche Materialien eignen sich für den Knochenaufbau?
Allograft
Körpereigenes Knochenmaterial
Knochenersatzmaterial
Materialien Knochenaufbau
Materialien bei Knochenschwund
Knochensubstanzaufbau
Neue Knochensubstanz aufbauen

Welche Vorteile hat der Einsatz von körpereigenem Knochenmaterial?

Körpereigenes Knochenmaterial zu verwenden ist sinnvoll, weil Abwehr- und Abstoßungsreaktionen bei eigenem Knochenmaterial nur sehr selten vorkommen. Auch die Einheilung geht vergleichsweise schneller vonstatten. Es sind zudem insgesamt weniger Komplikationen zu erwarten. Alternativ zu körpereigenem Material kann Knochenersatzmaterial zum Einsatz kommen. Knochenersatzmaterial wird vom Körper ebenfalls gut angenommen und heilt erfahrungsgemäß gut ein. Welche Methode sich für Sie eignet, und ob überhaupt ein Knochenaufbau notwendig ist, erläutert Ihnen unser behandelnder Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Berlin ausführlich in einem persönlichen Beratungsgespräch.


Video – Extraktionsalveolen-Management

Video - Kleine Knochenaugmentationen

Plasmagraft (plasmastabilisiertes Compositegraft)

Die Knochenaufbautechnik, die sichere, vorhersehbare und nachhaltige Ergebnisse erzeugt. Wir lösen komplexe Augmentationen mit unschlagbarer Effizienz bei höchster Patientenakzeptanz!

Über die letzten Jahre hat ein stetiger Wandel hinsichtlich der Knochenaufbautechniken stattgefunden. Als Goldstandard wurde der eigene Knochen propagiert, jedoch gingen hiermit häufig Probleme am Entnahmeort (Becken/Unterkieferrand) und mit der Transplantatresorption einher. Fremdmaterialien konnten nur bei bestimmten Indikationen eingesetzt werden und mussten in der Regel mit eigenem Knochen kombiniert werden. Eine Stabilisierung dieser Transplantate war häufig schwierig und zeitaufwändig. Dank permanenter Weiterentwicklung der chirurgischen Techniken durch exzellente, nationale Chirurgen sind wir nun bei der Augmentation 2.0 angekommen, dem Plasmagraft (plasmastabilisiertes Compositegraft).

Hier treffen alle Erfahrungen aus der praktischen, klinischen Anwendung zusammen. Es wird Fremdknochen mit eigenem Knochen kombiniert und mittels Eigenblutplasma (PRP/PRGF) versetzt und stabilisiert. Als Produkt erhalten wir ein biologisches Transplantat, welches alle Eigenschaften und Wachstumsfaktoren für einen erfolgreichen Knochenaufbau in sich trägt. Besonders bei Risikopatienten und komplexen, ausgedehnten Knochenaufbauten ist diese Technik unschlagbar.

Die Vorteile von Plasmagraft auf einen Blick

  1. Ein stationärer Aufenthalt mit der Entnahme von Beckenkamm und häufig langen postoperativen Erholungszeiten sind Vergangenheit!
  2. Wir wenden kurze fokussierte und effiziente Eingriffe an, die sicher und vorhersehbar sind.
  3. In Kombination mit modernen Narkoseformen erreichen wir höchste Patientenakzeptanz für unsere Verfahren.
Plasmagraft - Dr. Sven Heinrich Berlin
Plasmastabilisiertes Compositegraft - Dr. Sven Heinrich Berlin
Plasmagraft (plasmastabilisiertes Compositgraft)

Wie läuft die Behandlung zum Knochenaufbau ab?

Muss ein Knochenaufbau durchgeführt werden, besprechen wir im Vorfeld die Vorgehensweise ausführlich mit Ihnen und Sie bekommen einen Termin für die Behandlung. Der Eingriff selbst wird ambulant durchgeführt. Die durchschnittliche Dauer dieses ambulanten Eingriffs liegt bei zirka einer Stunde.

Wie läuft die Behandlung zum Knochenaufbau ab?

Am Behandlungstag erhalten Sie eine lokale Betäubung für den Eingriff. Auf Wunsch oder bei einem umfangreicheren Eingriff kann auch eine Vollnarkose erfolgen.

Wenn wir mit körpereigenem Material arbeiten, wird zunächst das benötigte Knochenmaterial am geeigneten Ort entnommen und anschließend an der Stelle eingesetzt, an welcher der Knochen aufgebaut werden soll.

Wenn wir mit synthetischem Material arbeiten, entfällt der erste Schritt und wir setzen das Knochenersatzmaterial sofort an der Stelle des Knochenaufbaus ein. Dies geschieht üblicherweise innerhalb eines Behandlungstermins.

Um das Knochenmaterial zu fixieren, nutzt der Chirurg gut verträgliche Befestigungsmaterialien. Der Chirurg verschließt die Eingriffsstelle anschließend mit einer Naht. Nach wenigen Monaten ist das Knochen- oder Knochenersatzmaterial eingeheilt und der Chirurg kann das Implantat einsetzen. Das Implantat wird später die gewünschte Zahnkrone tragen.

Die wichtigsten Fakten zum Knochenaufbau noch einmal im Überblick:

Operationsdauer: 1-2 Stunden
Narkose: lokale Betäubung, Dämmerschlaf, Vollnarkose
Arbeitsfähigkeit: nach 3-7 Tagen
Wundheilung: 10-21 Tage
Kosten: ab 1.000,00 EUR

Für Details zu den jeweiligen Knochenaufbau-Verfahren beraten wir Sie gerne anhand Ihres individuellen Anliegens. Bitte kontaktieren Sie uns zur Vereinbarung eines persönlichen Termins.

Dr. med. Sven Heinrich

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
plastische und ästhetische Operationen
- Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie -

Anschrift:
Friedrichstraße 63
(Eingang Mohrenstraße 17)
10117 Berlin

Öffnungszeiten

Mo. bis Fr.:
08:00 - 18:00 Uhr
Fr: auf Anfrage

Kontakt
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Wie läuft die Behandlung zum Knochenaufbau ab?
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